KPI´s in Onlinemarketing
Mit zunehmender Verbreitung des Internets wurde die Erwirtschaftung von
Gewinnen über den Onlinekanal wichtiger. Web-Analysetools helfen dabei
Marketingkampagnen und Websites zu optimieren. Für die Messung von
Erfolg und Misserfolg werden auch für die Web-Analyse
Key-Performance-Indikatoren zu Rate gezogen. In den USA trägt Eric T.
Peterson das Thema der Key-Performance-Indikatoren im Bereich Web Analytics
seit 2005 nach vorn. Ziel ist es, aus den hunderten von Reports genau
die fünf bis sieben zu identifizieren, die entscheidend für den
Unternehmenserfolg sind. Dabei unterscheidet Peterson zwischen vier
Business-Modellen: Onlineshops, Content-Websites als Werbeträger,
B2B-Websites und Support-Websites. Wichtige Key-Performance-Indikatoren
für einen Onlineshop sind beispielsweise der durchschnittliche
Bestellwert oder die Abbruchrate im Bestellprozess. Content-Websites
bieten redaktionelle Inhalte und finanzieren sich über Werbung. Für
diese zählen vor allem die Anzahl an Kontakten (Seitenaufrufe) und der
Anteil an wiederkehrenden Besuchern. Für B2B-Websites ist ein wichtiger
Key-Performance-Indikator die Anzahl an ausgefüllten Kontaktformularen.
Support-Websites haben die Aufgabe, Call-Center zu entlasten, ein
wesentlicher Key Performance Indicator ist die Anzahl an PDF-Downloads,
die den Besucher dabei helfen, Fragen selbst zu beantworten und
Call-Center-Kosten zu senken. Eric T. Peterson beschreibt in „Website
Measurement Hacks“ KPIs, die unterschiedlich stark auf diese vier
Geschäftsmodelle angewendet werden. Im deutschsprachigen Raum wird das
Model von Peterson in der Literatur von Reese (2008) und Amthor/Brommund
(2010) aufgegriffen und erläutert.
Links zum Thema auf Ralfs Blog
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