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Dienstag, 6. November 2012

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KPI´s in Onlinemarketing

Mit zunehmender Verbreitung des Internets wurde die Erwirtschaftung von Gewinnen über den Onlinekanal wichtiger. Web-Analysetools helfen dabei Marketingkampagnen und Websites zu optimieren. Für die Messung von Erfolg und Misserfolg werden auch für die Web-Analyse Key-Performance-Indikatoren zu Rate gezogen. In den USA trägt Eric T. Peterson das Thema der Key-Performance-Indikatoren im Bereich Web Analytics seit 2005 nach vorn. Ziel ist es, aus den hunderten von Reports genau die fünf bis sieben zu identifizieren, die entscheidend für den Unternehmenserfolg sind. Dabei unterscheidet Peterson zwischen vier Business-Modellen: Onlineshops, Content-Websites als Werbeträger, B2B-Websites und Support-Websites. Wichtige Key-Performance-Indikatoren für einen Onlineshop sind beispielsweise der durchschnittliche Bestellwert oder die Abbruchrate im Bestellprozess. Content-Websites bieten redaktionelle Inhalte und finanzieren sich über Werbung. Für diese zählen vor allem die Anzahl an Kontakten (Seitenaufrufe) und der Anteil an wiederkehrenden Besuchern. Für B2B-Websites ist ein wichtiger Key-Performance-Indikator die Anzahl an ausgefüllten Kontaktformularen. Support-Websites haben die Aufgabe, Call-Center zu entlasten, ein wesentlicher Key Performance Indicator ist die Anzahl an PDF-Downloads, die den Besucher dabei helfen, Fragen selbst zu beantworten und Call-Center-Kosten zu senken. Eric T. Peterson beschreibt in „Website Measurement Hacks“ KPIs, die unterschiedlich stark auf diese vier Geschäftsmodelle angewendet werden. Im deutschsprachigen Raum wird das Model von Peterson in der Literatur von Reese (2008) und Amthor/Brommund (2010) aufgegriffen und erläutert.

Links zum Thema auf Ralfs Blog

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